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#6 – Alternative „Therapien“ bei ADHS/ADS

5. November 2020

Ein kleines Wort, das einen großen Unterschied macht

In dieser Episode geht es um ein Thema, das die Gemüter fast genauso in Wallungen bringt, wie das der Medikamente. Und das sind Fragen wie diese: „Kann ich meinem Junior oder meiner Prinzessin nicht auch was Homöopathisches oder Vitamine statt der Medikamente geben?“

Für diejenigen von euch, die die Medikamenten-Podcast-Serie gehört haben, wird klar sein, wo an dieser Frage das Hauptproblem liegt: An dem kleinen Wörtchen „statt“.

Denn das, was die meisten Eltern wirklich wissen wollen, ist, ob alternative Mittel tatsächlich eine ALTERNATIVE zu Ritalin und anderen Medikamenten sind, ob sie also tatsächlich ANSTATT von Medikamenten genommen werden können.

Diese Frage steht im Mittelpunkt der heutigen Folge.

In dieser Episode erfahrt ihr
  • Meine eigene Einstellung zu alternativen Heilmethoden
  • Meine Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden
  • Welche alternativen Mittel und Methoden am häufigsten in der ADHS / ADS-Szene diskutiert werden
  • Ob es so etwas wie einen Placebo-Effekt geben kann (inkl. einem Beispiel aus unserem eigenen Leben)
  • Worauf ihr bei der Anwendung von alternativen Heilmitteln und -methoden unbedingt achten solltet.
Links und Ressourcen

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  • Ich bin Mutter eines Sohnes der ADHS hat und mittlerweile 31 Jahre alt ist.Damals wäre ich froh gewesen wenn ich Informationen gehabt hätte.Mir konnte keiner sagen wie man damit umgeht und was alles zur Unterstützung notwendig ist.Mein Sohn hat seinen Weg durch Schule und Beruf gemacht und ich kann euch versprechen das alles gut werden kann. ADHS hört im Erwachsenalter nicht auf sie müssen lernen damit um zu gehen.Unterstützt eure Kinder mit der Sicht auf die positiven Seiten die diese besondern Menschen haben.Ihr werdet einmal froh sein das sie in kein Schema passen und durch ihre Einzigartigkeit ein glückliches und wertvolles Leben führen.Ich wünsche euch viel Kraft unendliche Geduld und Gelassenheit bei der Erziehung eure Kinder es lohnt sich.

    • Danke Annette, für deine aufmunternden Worte für andere Betroffene! Ich kann das nur unterschreiben. Unser Junior ist zwar erst 19, aber genau wie du sagst: Sie passen in kein Schema und wenn man die Schule irgendwie übersteht – und das kann mit guter Unterstützung gelingen – dann ist man glücklich und stolz über ihre Einzigartigkeit. Und man weiß auch, dass sie die mal weit bringen wird.
      Also ihr Mamas von kleineren Kindern und jüngeren Teens: Gebt nicht auf, holt euch Infos und Unterstützung und nehmt eure Kinder in ihrer Besonderheit an, das ist das, was sie am allermeisten brauchen! ♥

  • Liebe Anna, vielen Dank für deine ermunternden Worte. Auch wir haben in unserem näheren Umfeld immer wieder die Situation, dass wir dazu aufgefordert werden, doch mit den medis aufzuhören und statt dessen auf Nahrungsergänzungsmittel bzw. Homöopathie zu setzen. Wir haben tatsächlich auch vieles ausprobiert aber immer nur ergänzend nicht als Alternative. Unser Sohn ist jetzt 16 Jahre und hat im September seine Ausbildung zum Zimmerer begonnen. Seine medis benötigt er weiterhin.
    Vielen Dank für deine Ausführungen, sie geben mir ungemein Kraft und Unterstützung. Viele Grüße Ulrike Wild

    • Liebe Ulrike, ich freue mich immer so sehr, wenn ich jemandem mit meinen Worten helfen oder in seinem Weg bestärken konnte. Das gibt Motivation, weiterhin für euch alle, Themen genauer zu beleuchten und den Input zu geben, der euch helfen kann. Ich war vor vielen jahren auch an diesem “ort der Unsicherehit”, deshalb weiß ich genau, wie sich das anfühlt. Alles, alles Liebe für dich und deinen Sohn – ich hoffe er hat in der Zimmerer-Lehre seine berufung gefunden!

  • Wir haben hier einen Doppelpack sitzen. Der kleine mit ADHS, der große ADS
    Beim großen kommen wir prima „nur“ mit Ergotherapie und Omega zurecht. Beim kleinen ist an ein Leben ohne Medis „zusätzlich“ nicht zu denken. Trotz früher Verhaltenstherapie und Ergo
    Beides fing aber erst richtig an zu greifen als wir mit Medis gestartet sind. Omega bekommt er noch dazu.
    Meiner Ansicht nach hätte sich ohne die Therapien aber auch nicht viel verändert
    Danke für wiedermal super Infos 😊

    • Liebe Kathrin, welch wunderbares Beispiel für all das, was wir in Episode 3b gehört haben! Jedes Kind ist anders – sogar wenn es in ein und derselben Familie aufwächst. Ihr seid auch seid ein ganz tolles Beispiel dafür, dass man auch jedes Kind individuell behandln muss: Ergo und Omega für den Großen, Medis, Verhaltenstherapie, Ergo für den Kleinen. Und ZUSÄTZLICH Omega 3. Und drittens seid ihr ein super Beispiel für das, was wir in Episode 4 gehört haben: Die Medikamente machen andere Therapien oft erst möglich. So schön, dass ihr eure Kinder so engagiert und “offen für alles” begleitet!

      • Danke Anna für diese Worte 😊
        Sowas geht ja immer runter wie Öl
        Gerade weil es natürlich nicht immer leicht ist. Termine hier, Termine da
        Und die kleine Prinzessin ist ja auch noch da 😂
        Beide Jungs gehen auch noch mindestens zweimal die Woche zum Kampfsport, die kleine einmal in der Woche. Da kommt einiges an Fahrerei zusammen 😅

        • Glaube mir, das bekommst du, wenn sie mal erwachsen sind, tausendfach zurück. Sie merken, wie man sich bemüht und sie schätzen nicht nur die ganze Mühe, sondern auch die klaren Regeln und die Konsequenz. Erst gestern hab ich eine Whatsapp von unserem Jüngeren (19) bekommen, in der er uns für seine Erziehung gedankt hat (weil es ihm gerade eine bestimmte Situation erleichtert hatte) … Pipi in den Augen bei meinem Mann und mir ♥

  • Wir sind auch große Fans von alternativen Methoden! Hat uns schon sehr viel geholfen. Wenn unser Sohn nicht einschlafen kann nehmen wir gerne eine Schüssler und ein Öl mit Lavendel. Wobei dies für mich nur eine psychologische Wirkung hat. Da mein Sohn innerhalb ein paar Sekunden in einer Gähnerei – Schleife hängt. Wenn die Kids an etwas Spaß haben, können die sich so reinfuxen. Da merkt man nix von der ADHS. Sie glänzen mit ihrem Wissen! Die Lehrer in der Schule sind begeistert von seinem Allgemeinwissen. Ich schenke meinem Kind immer ein offenes Ohr und Zeit mit mir alleine (täglich bei einem Spaziergang). Das ist in meinen Augen effektiver. Dies ist die beste “Medizin”. Alternativen nutzen wir nicht für die ADHS. Es war sehr hilfreich es zu hören und bestätigt nur wieder mein Bauchgefühl.

    • Sabrina, du hast es auf den Punkt gebracht und wenn ich darf, werde ich diesen Saz von dir nun öfter mal zitieren: Die beste “Medizin” ist Zeit mit Mama/Papa – das heilt die Seele, die ja leider doch immer wieder Kratzer und Schrammen aufgrund der ADHS abbekommt.
      Und zum Thema “psychologische Wirkung”: In vielen Fällen denke ich, das dass diese Wirkug die einzige, aber auch die wichtigste ist. Deshalb: Auch eine Placebo-Wirkung ist eine Wirkung … ist ja egal, warum es hilft 😉

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