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#9 – Zu den Ursachen von ADHS/ADS

#9 – Zu den Ursachen von ADHS/ADS

26. November 2020

Dopaminmangel-Hypothese? Präfrontaler Kortex? Amygdala?

Alles Ausdrücke, die euch schon mal untergekommen sind? Die ihr aber nur teilweise oder gar nicht verstanden habt? Kein Wunder, denn wenn es um die Ursachen von ADHS/ADS geht, wird es ziemlich kompliziert.

Dabei würden die meisten Eltern gerne verstehen, warum ihr Kind so tickt wie es nun mal tickt. Warum es also so verträumt ist, bei unliebsamen Aufgaben die Konzentration nicht aufrecht erhalten kann, warum es ständig zappeln muss oder unentwegt am Plappern ist. Und vor allem: Woher diese Unberechenbarkeit und diese Wutausbrüche kommen.

Wenn ihr euch all diese Fragen schon mal gestellt habt, dann seid ihr in dieser Episode richtig.

Nach dieser Episode
  • kennt ihr den neuesten Forschungsstand zu den Ursachen von ADHS/ADS
  • wisst ihr, warum euer Kind gerade mit Schulischem die größten Probleme hat und was sein anders funktionierendes Gehirn damit zu tun hat
  • und ihr erfahrt, ob Erziehung ADHS/ADS verursacht
Links und Ressourcen

Links

Blog # 9 (verschriftlichte Form dieser Episode)

Blog # 5: Ist ADHS/ADS vererbbar?

Podcast # 5: Ist ADHS/ADS vererbbar?

Literatur

Ein Teil der Informationen aus diesem Podcast stammt aus den unten angeführten Internetquellen und Büchern. Dort könnt ihr auch auf den Seiten, die ich in Klammer angegeben habe, noch mehr zu den Ursachen von ADHS/ADS nachlesen:

Abelein & Stein (2017, S. 38, in Anlehnung an Lauth & Naumann, 2009, S. 29)

Brandau & Kaschnitz (2013, S. 45)

Döpfner, Frölich & Lehmkuhl (2013, S. 13f)

Frölich, Döpfner & Banaschewski (2014, S. 37f).

Gerspach (2014, S. 12ff)

Hinshaw, P. (2018, S. 291-316)

Hoberg (2013, S. 50)

Hoberg (2013, S. 60) erwähnt eine Meta-Analyse von über 55 Studien an ADHS-Betroffenen. Es zeigte sich »übereinstimmend eine zu geringe Aktivierung in den frontoparietalen und ventralen Aufmerksamkeitssystemen, die mit exekutiven Funktionen in Verbindung stehen«, wodurch die Hypothese der frontalen Unteraktivierung gestützt würde.

Neuhaus (2016, S. 45)

Huss & Lehmkuhl (2011, S. 150-160): Überblick über die bildgebenden Verfahren, die Anomalien im Gehirn von ADHS-Patienten sowie andere Parameter sichtbar machen (siehe auch: Droll (2011, S. 161-183)).

Kinnen, Rademacher & Döpfner (2015, S. 39f)

Knölker (2005, S. 16)

Lauth (2014, S. 35f)

Lehmkuhl et al. (2009, S. 13)

Maur & Schwenck (2013, S. 19)

Popow & Ohmann (2020, S. 1-22)

Scherk & Kamp (2013, S. 46)

Scherk & Kamp (2013, S. 46f).

Schleider (2009, S. 53)

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